Mehr als Mieten

Wichtige Information zum Kirchensteuerabzug

Bei Dividendenzahlungen sind wir demnach verpflichtet, den Kirchensteuerabzug bei bestehender Kirchensteuerpflicht zusätzlich zum Kapitalertragssteuerabzug vorzunehmen.

Die zur Vornahme des Kirchensteuerabzugs notwendigen Daten (Zugehörigkeit zur steuererhebenden Religionsgemeinschaft sowie der Kirchensteuersatz) werden uns vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zur Verfügung gestellt. Einmal im Jahr (im Zeitraum: 01.09. bis 31.10.) sind wir gesetzlich verpflichtet, die v.g. Daten unserer Mitglieder beim Bundeszentralamt für Steuern abzurufen, um im Folgejahr einen evtl. Kirchensteuerabzug zugrunde zu legen.

Der Herausgabe Ihrer Daten durch das Bundeszentralamt für Steuern können Sie selbstverständlich widersprechen. Hierfür müssen Sie mindestens zwei Monate vor Beginn des v.g. Abfragezeitraums, also bis zum 30.06., gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern einen sogenannten Sperrvermerk erteilen, der bis auf Ihren schriftlichen Widerruf bestehen bleibt.

Das zur Erteilung des Sperrvermerks zwingend zu verwendete Formular finden Sie auf www.formulare-bfinv.de unter dem Stickwort: "Erklärung zum Sperrvermerk § 51a EStG".

Bitte beachten Sie, dass der bis zum 30.06. eines Jahres erteilte Sperrvermerk erstmals bei der Dividendenzahlung für das Folgejahr berücksichtigt werden kann, sofern Ihr Geschäftsguthaben dividendenberechtigt ist.

Haben Sie einen "Sperrvermerk" erteilt, sind Sie verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben, um zur Kirchensteuer veranlagt werden zu können.

Wenn Sie einen Freistellungsauftrag oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung bei uns eingereicht haben, entfallen Kapitalertragssteuerabzug und Kirchensteuerabzug, so lange Ihre Kapitalerträge den Sparer-Pauschalbetrag nicht überschreiten.

 

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